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DESIGN / Drei Räder erlauben ein völlig neues und extrem progressives Gestaltungskonzept
Zum GX3 gibt es weltweit kein in Serie gefertigtes Pendant. Ohnehin: Dreirädrige Fahrzeuge waren bislang Exoten. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts, in einer Ära permanent steigender Kraftstoffpreise und einer nachhaltigen Verknappung von Rohstoffen bieten sie jedoch einen hervorragenden Ansatz, völlig neue Fahrzeugkonzeptionen zu realisieren. Denn hier lässt sich ein offensiver Leichtbau und die demonstrative Abkehr von Konventionen denkbar progressiv umsetzen. Nichts anderes gilt für das Design: Deutlicher als bei vergleichbaren vierrädrigen Automobilien erlaubt die Fahrmaschine mit drei Rädern die Abkehr von vertrauten Gestaltungskonzepten.
FAHRWERK / Doppelquerlenker Vorderachse zeigt Nähe zum Auto, Einarmschwinge für das angetriebene Hinterrad weist GX3 als Motorrad aus
Der Volkswagen GX3 kommt mit drei Rädern aus. Die freistehenden Vorderräder werden an einer Doppelquerlenker-Achse mit Dreiecksquerlenkern, Schraubenfedern, Teleskopstoßdämpfern und Spurstangen geführt. Die jeweils von einem Schutzblech nach oben abgedeckten Reifen sind in der Dimension 215/45 R17 ausgeführt.
Während die Vorderachse damit vollständig einem Automobillayout folgt, zeigt die Hinterachse eher Parallelen zu einem Motorrad. An der rechten Fahrzeugseite kommt dabei eine Einarmschwinge zum Einsatz. Die Antriebskraft des Motors wird via Kette an das Hinterrad weitergeleitet. Eine ganz eigene Dominanz strahlt der eingesetzte Antriebsreifen dabei bereits aufgrund seiner Grösse aus: 315/30 R18. Verzögert wird der GX3 über drei sehr standfeste Scheibenbremsen
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